Das biete ich Ihnen an:


Ein wesentlicher Wirkfaktor in der Psychotherapie ist die therapeutische Beziehung. D.h. Sie sollen sich mit mir entspannt und wohl fühlen und das Vertrauen entwickeln können, mir alles Wichtige anzuvertrauen.

Ich biete Verhaltenstherapie an. Das heißt, als ersten Therapieschritt werden wir Ihre Probleme und Symptome anschauen und versuchen, daraus positive und konkrete Ziele zu entwickeln.

Nach einer möglichst genauen Vereinbarung der Therapieziele werden wir Ihr konkretes Verhalten daraufhin betrachten, wie gut es zu den von Ihnen formulierten Zielen passt. Bei Abweichungen untersuchen wir, wie diese zustande kommen.

Das kann uns im einfachsten Fall zu neuen Ideen führen, welche alternativen Handlungsmöglichkeiten Sie haben. Dazu kann mein Fachwissen über die einzelnen Störungsbilder hilfreich sein.

Außerdem können wir die Einstellungen und Gedankenmuster ausfindig machen, die Sie behindern, zielführend zu denken. Wir versuchen dann, Alternativen dazu zu finden, und/oder wir finden heraus, wo diese Einstellungen herkommen. Das kann uns in Ihre Lebensgeschichte führen, da wir viele Denk- und Handlungsmuster in unserer Kindheit lernen und diese mehr oder weniger automatisch auf neue Situationen anwenden. Auf der Basis dieses neuen Verständnisses für Ihre eigenen Muster können Sie vielleicht schon alternative Denk- und Handlungsweisen entwickeln.

Oder wir stellen fest, dass Sie in Ihrer Lebensgeschichte Verluste oder Verletzungen erlebt haben, die immer noch blockierend nachwirken. In diesem Fall wenden wir uns diesen Erlebnissen zu und versuchen, heilsame neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Immer wieder werden wir überlegen, wie Sie im Hier und Heute gute neue Erfahrungen machen können. Möglicherweise werden wir auch für ein oder zwei Sitzungen wichtige Menschen aus Ihrem Leben einladen, mit denen Sie etwas klären möchten. So oft wie möglich suchen wir nach „Hausaufgaben“, damit Sie konkret neue Verhaltensweisen üben oder ihre Gedanken und Gefühle besser ordnen können.

Bei dem gesamten Prozess leite ich Sie immer wieder an, achtsam auf die Empfindungen Ihres Körpers zu hören. Ich fordere Sie dazu auf, sich Ihre eigenen Gedanken und Gefühle bewusst zu machen, damit Sie ein wenig Abstand zu ihnen gewinnen und neue Perspektiven entwickeln können.

Aber Achtung: Selbsterkenntnis kann auch schmerzhaft sein. Zum Beispiel ist es möglich, dass Sie sich von liebgewonnen Vorstellungen über sich selbst verabschieden müssen.

In jedem Fall ermuntere ich Sie, sich selbst besser kennen zu lernen, und mit sich selbst Freundschaft zu schließen – sogar falls Sie (trotz Therapie) kein perfekter Mensch werden sollten … 🙂

Bei diesen Prozessen wende ich (neben dem Gespräch) unter anderem folgende Methoden an:

  • Entspannungstechniken
  • Achtsames Körpererleben
  • Aufstellungstechniken
  • EMDR  (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
  • Brainspotting/Traumafokus
  • Hypnose
  • Rollenspiele
  • Imaginative (Vorstellungs-) Übungen
  • Innere-Kind-Arbeit