Häufig gestellte Fragen:


Haben Sie freie Therapieplätze?

Fragen Sie einfach nach. Ich führe keine lange Warteliste, sondern ich nehme nur dann Patienten auf, wenn sich freie Kapazitäten abzeichnen. Falls nicht, muss ich Sie bitten, sich an Kollegen zu wenden.

Was bringe ich zur ersten Sitzung (psychotherapeutische Sprechstunde) mit?

Wenn Sie gesetzlich versichert sind, benötigen Sie für die erste Sitzung (und in jedem neuen Quartal) lediglich Ihre Versichertenkarte. Wenn Sie privat versichert sind oder die Therapie selbst bezahlen wollen, werde ich Ihnen im Erstgespräch ein Formular vorlegen, in dem Sie sich zur Begleichung der anfallenden Kosten bereit erklären. Sollten Sie wegen Ihrer Beschwerden schon an anderer Stelle (Klinik, Psychotherapeut, Arzt) in Behandlung (gewesen) sein, bitte ich Sie, die entsprechenden Berichte bzw. Arztbriefe zum ersten Termin mitzubringen.

Wie geht es dann weiter?

In der „psychotherapeutischen Sprechstunde“ (ggfs. bis zu drei Sitzungen) wird abgeklärt, ob eine behandlungsbedürftige psychische Störung vorliegt, und wenn ja, welche Behandlung angezeigt ist. Falls keine Störung mit Krankheitswert vorliegt oder eine Behandlung in meiner Praxis nicht angezeigt oder möglich ist, bzw. von Ihnen nicht gewünscht wird, endet der Prozess hier. Gegebenenfalls kann ich Ihnen Empfehlungen für weitere Anlaufstellen geben. Falls eine vertrauensvolle therapeutische Zusammenarbeit sinnvoll und möglich ist, gibt es noch weitere (probatorische) Sitzungen, zum Kennenlernen und Entwickeln eines Behandlungsplans.

Übernimmt meine Krankenversicherung die Kosten?

Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten der Psychotherapie. Dazu muss nach den probatorischen Sitzungen ein Antrag gestellt werden. Die Antragstellung erfolgt über mich, Sie müssen nur das Antragsformular unterschreiben. Wenn Sie privat versichert sind, hängen die Bedingungen stark von Ihrem Versicherungsvertrag ab. Ich empfehle Ihnen daher, sich schon vor dem Erstgespräch mit Ihrer Versicherung in Verbindung zu setzen, um die Kostenübernahme zu klären. Sollten Sie die Kosten einer Psychotherapie selbst tragen wollen, gilt, wie bei privat Versicherten, die Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) als Grundlage der Berechnung.

Wie sieht der zeitliche Ablauf aus?

Eine Therapiesitzung dauert 50 Minuten. Die Sitzungen finden in der Regel ein Mal pro Woche an einem regelmäßigen Termin statt; bei entsprechender Absprache können auch 14-tägige Termine vereinbart werden. Längere Abstände erschweren in der Regel den Aufbau einer vertrauensvollen Arbeitsbeziehung. Gegen Ende der Therapie werden die Abstände meist allmählich größer.

Wie lange dauert eine Psychotherapie?

In der Psychotherapie gibt es von den Krankenkassen vorgeschriebene Stundenkontingente, die in festgelegten Teilschritten jeweils im Voraus beantragt werden müssen. In der Verhaltenstherapie gibt es die Kurzzeittherapie 1 und 2 mit jeweils 12 Stunden und die Langzeittherapie mit 45 Stunden. Weitere Bewilligungsschritte können die Therapie auf 60 und in Ausnahmefällen auf bis zu 80 Stunden verlängern. Die Therapie kann selbstverständlich auch jederzeit auf Ihren Wunsch hin beendet werden.